... Ihr Körper kann das nämlich auch. Nur können Sie Ihren Körper nicht so leicht auswechseln, wie einen Wasserfilter...
Wer kann heute noch behaupten Leitungswasser mit Genuß zu trinken? Wohl die Wenigsten. Das liegt nicht immer nur an der Qualität des Quellwassers, nein, auch der Transport durch die Leitungsnetze und auch die Hausinstallationen selber, setzen dem Wasser zu.
Für die Qualität des Trinkwassers sind dabei 2 Aspekte von besonderer Bedeutung:
1. Die Mineralsalzkonzentration
Und gleich hier scheiden sich bereits die Geister: Die Einen sind der Meinung, eine besonders hohe Konzentration von Mineralsalzen wäre gesund für den Menschen, die anderen behaupten das komplette Gegenteil. Entwicklungsgeschichtlich hat der Mensch aber fast ausnahmslos Oberflächenwasser getrunken, - und dieses ist ausgesprochen mineralienarm. So verwundert es auch nicht, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO einen Anteil von löslichen Mineralien von 60 bis 110 ppm im Trinkwasser empfiehlt. Diese niedrigen Werte werden aber nur selten erreicht (siehe auch Umfrage rechts). Und können Sie sich glücklich schätzen, wenn aus Ihrem Wasserhahn mineralsalzarmes Wasser sprudelt?
2. Der Anteil von Schadstoffen im Wasser
In diesem Punkt herrscht Konsenz. Schadstoffe haben im Trinkwasser nichts zu suchen. Und dabei ist die Palette der Schadstoffe lang. Fast alle werden durch menschliches Zutun in den Wasserkreislauf gebracht. Industrie, Landwirtschaft und nicht zuletzt der Mensch selber, hinterlassen im Wasser ihre Spuren. Die Auswirkungen auf die Gesundheit sind größtenteils überhaupt noch nicht wissenschaftlich untersucht. Doch wir beginnen es zu ahnen ...
Wie hängen diese beiden Aspekte, die Mineralsalzkonzentration und der Schadstoffgehalt des Wassers, zusammen?
Nun, ist ihr Trinkwasser mineralsalzarm, läßt das den Schluß zu, dass es aus Oberflächenwasser gewonnen wurde. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit der Kontermination mit Schadstoffen. Kommt ihr Trinkwasser aus der Tiefe, dann ist die Schadstoffkonzentration poteniell niedriger, allerdings ist dann meist der Mineralsalzanteil höher.
Beides können Sie ein Leben lang trinken! Auf Ihre Gesundheit!
Grund zur Panik besteht akut sicherlich nicht. Natürlich ist von Relevanz, was die jahrzehntelange Zunahme von Wasser aus Leitungssystemen in ihrem Körper für Spuren hinterläßt. Denn so alt ist die öffentliche Wasserversorgung auch noch nicht, als das man auf jahrhunderte Erfahrung zurückgreifen könnte. Und um das ganz klar zu sagen: Früher war auch nicht alles besser.
Doch was richten Schadstoffe und eine zu hohe Mineralsalzkonzentration im Trinkwasser in ihrem Körper an?
Fest steht nur, dass beides eigentlich nichts im natürlichen Trinkwasser zu suchen hat. Niemand kann ihnen heute sagen, welche Einflüsse auf ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit sich in Zukunft ergeben werden. Und weil Sie sicherlich keinen Einfluss auf die Qualität des Leitungswassers bei ihrem Wasserversorger nehmen können, bleiben Ihnen nur zwei Möglichkeiten:
1. Sie überlassen nach wie vor ihrem Körper die Filterung,
Leber und Niere leisten schließlich erstaunliches,
oder
2. Sie beginnen damit ihr Trinkwasser zu filtern und natürlich aufzubereiten,
denn moderne Umkehrosmose - Anlagen sind heute derart effektiv und preiswert, dass eigentlich nichts gegen ihre Verwendung spricht.