In immer mehr Haushalten in Deutschland halten zur Wassernachbehandlung Umkehrosmose-Anlagen Einzug. Dabei ist die Technologie der Umkehrosmose bereits in den fünfziger Jahren in den Vereinigten Staaten von der NASA entwickelt worden. Heute befinden sich Hunderte von Millionen Anlagen im häuslichen Bereich in Benutzung. Vor allem in den USA, aber auch in Ländern wie Großbritannien, Japan, Indien und China werden diese Anlagen dazu benutzt, um aus Leitungswasser annähernd reines Wasser, frei von Schad- und Giftstoffen, zu gewinnen. Die Wasserqualität in zuvor genannten Ländern ist zwar in der Regel nicht mit der Wasserqualität in Deutschland zu vergleichen, aber dennoch steigt der Qualitätsanspruch an die Wasserversorgung auch in Deutschland stetig. Insofern übernehmen diese Anlagen eine wichtige gesundheitserhaltende Funktion. Und schließlich darf nicht vergessen werden, dass Deutschland kein Öko-Paradies ist, sondern ein bedeutendes Industrie und Agrarland.
Das Bewusstsein für gesunde Ernährung in Deutschland ist in den letzten Jahren immer stärker gestiegen. Auch wenn das Trinkwasser in Deutschland streng kontrolliert wird, ist es nicht frei von Schadstoffen und Giften. Die in der Trinkwasserverordnung definierten Grenzwerte wurden allerdings in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer weiter nach unten korrigiert. Für gesunde Menschen stellt Trinkwasser unterhalb dieser Grenzwerte sicherlich überhaupt kein gesundheitliches Risiko dar. Für Babies und Kleinkinder, sowie für ältere und kranke Mitbürger gelten möglicherweise andere Maßstäbe. So wird heute bereits Babynahrung in der Regel mit osmotischem Wasser hergestellt. Des weiteren berichten Kranke häufig von erstaunlichen Heilungserfolgen bedingt durch die Einnahme von "reinem" Wasser.
Wasser ist ein Naturprodukt und unterliegt starken regionalen Schwankungen hinsichtlich der Beschaffenheit und Qualität. Dennoch ist die Liste der Stoffe, die im Trinkwasser eigentlich nichts zu suchen haben, sehr lang. Faktisch hat Trinkwasser aus Leitungen jedoch nichts mehr mit natürlichem Wasser gemein. Historisch betrachtet existieren unsere Trinkwasserversorgungssysteme erst seit circa 150 Jahren. Bezogen auf die Entwicklungsgeschichte des Menschen, kann man hier sicher nicht von Langzeiterfahrungen sprechen. Möglicherweise haben wir aber bereits verlernt, wie natürliches Wasser beschaffen sein sollte. Und sicher spielt auch die Gewohnheit eine nicht zu unterschätzende Rolle. Versuche mit Hunden oder Katzen zeigen immer wieder, dass diese gefiltertes Wasser dem Wasser aus dem Wasserhahn bevorzugen. Das wird seine Gründe haben.
Als Alternative zu dem nicht immer gerade wohlschmeckendem Trinkwasser, wird oft Mineralwasser konsumiert. Dabei ist Mineralwasser nicht automatisch reiner oder besser, denn die Grenzwerte für Mineralwasser liegen oft weit oberhalb den Grenzwerten für das Trinkwasser aus dem Leitungsnetz. Es schmeckt halt eben nicht nach Leitung, was schon einmal ein Vorteil ist. Aber letztlich sind die im Mineralwasser enthaltenen Mineralien nichts anderes als Salze. Und bekanntlich tut zu viel, -selten gut. Sogar Ärzte raten ihren Patienten immer häufiger davon ab, Mineralwässer mit hohem Salzgehalt zu konsumieren. Auch aus diesem Grunde bevorzugen Verbraucher immer stärker mineralarmes Mineralwasser. Ein Trend der einhergeht mit dem Bedürfnis nach reinem Wasser. Und interessanter Weise sind die Mineralwässer mit den geringsten Konzentrationen an Salzen auch oftmals die teuersten.
Umkehr-Osmose Anlagen bieten die Möglichkeit aus fast jedem Leitungswasser, reines oder fast reines Wasser zu erzeugen. Hierbei erlangt das so erzeugte Wasser für den Menschen wieder seine ursprüngliche Bedeutung. Und die besteht primär darin, den menschlichen Organismus nicht mit Mineralien zu versorgen, sondern den Körper dabei zu unterstützen Stoffwechselprodukte aus den Zellen aufzunehmen, und über die Ausscheidungsorgane auszuschwemmen. Moderne Umkehr-Osmose-Anlagen bieten zudem die Möglichkeit das so gewonnene Umkehrosmose-Wasser in einer nachgeschalteten Einheit mit definierten Mineralien anzureichern.